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ZIZA
Ferdinand von Tessingen *2007
Acryl auf Platte 33 x 23 cm
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Ferdinand von Tessingen war ein Intrigant. Als Schüler lernte er Londo Mollari kennen, einem Abkömmling der vornehmen Centauri Familie, der seinerseits von seiner, nachweislich ursprünglich aus Babylon stammenden Familie in die subtile Kunst der Intrige eingewiesen wurde. Ferdinand v. T.s Eltern fühlten sich durch den noblen Umgang ihres Sohnes äußerst geschmeichelt, nur die extravagante Haartracht des jungen Londo erregte ihr Missfallen, und sie untersagten ihrem Sohne ausdrücklich, Ähnliches auf seinem eigenem Kopfe auszuprobieren.
Ferdinand v. T. begeisterte sich früh für klassische Literatur und als er auf das Werk eines der größten deutschen Dichter stieß, das Drama DER PARASIT ODER DIE KUNST SEIN GLÜCK ZU MACHEN wusste er, welchem Metier er sich fürderhin zuwenden werde. Das zur Zeit Maos (gest. 1976) streng geheime Werk , das Traktat über die 36 Strategeme, beschaffte er sich in einer uralten uighurischen Übersetzung, - 36 TÄDBIR - die er in einem kleinen Oasendorf (Lamgin) am Rande der Täkliman-Wüste auftreiben konnte und studierte fortan
Simulationsstrategeme
Informationsstrategem
Ausmünzungsstrategeme
Fluchtstrategeme
und Hybride Strategeme
Ferdinand v. T. war wirklich ein begnadeter Fachmann. Gerne zitierte er im Kreise seiner begierig lauschenden Freunde aus aller Welt Konfuzius: DER WEISE LÄSST SICH NICHT IRREFÜHREN.
Umso empörter reagierte er natürlich , als der geschwätzige Gemüsehändler von nebenan ihm regelmäßig, nur durch ordinäre List, den besten Parkplatz vor dem Haus wegschnappte.
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